We are using cookies to be able to offer the best possible experience. By using the site, you acknowledge that you accepting us using cookies.

Geschichte

MEHR ÜBER ZILENZIO

Marie Lindqvist-Pahlstad und Jenny Helldéns Designunternehmen wurde schnell zu einem heißen Gesprächsthema in der schwedischen Möbel- und Einrichtungsbranche. Wie war es den beiden ehemaligen Kolleginnen, die noch nie selbst ein Unternehmen geführt und geschweige denn ein Möbelstück entworfen hatten, gelungen, innerhalb eines halben Jahres eine Firma mit einer solchen Durchschlagskraft auf die Beine zu stellen?
Die Antwort ist heute, gut 13 Jahre später, genauso selbstverständlich wie sie es bereits damals war. Zilenzio verkauft eine einzigartige Funktion, für die es eine Nachfrage gibt – da ist es nicht schwer den nötigen Absatz zu finden. Außerdem waren die beiden Unternehmerinnen fest entschlossen, diese Reise auf ihre ganz eigene Art zu unternehmen.

„Bürolandschaften wurden immer beliebter, und viele der Möbelkunden, die ich bei meinem früheren Arbeitgeber betreute, fragten nach Schallabsorbern. So starteten wir unsere eigene Firma und setzten uns mit Pontus Thorsson von Chalmers in Verbindung, der uns bei der Produktentwicklung behilflich war. Zusammen mit dem geschickten Handwerker Joakim Frendin von der Schreinerei Frendin in Fjugesta gelang es uns, einen schallabsorbierende Stellwand zu entwickeln und schon wenige Monate später auf einer Möbelmesse zu präsentieren. Wir bekamen direkt Kunden und lernten gleichzeitig, ein Unternehmen zu führen”, erzählt Marie Lindqvist-Pahlstad, Geschäftsführerin und Gründerin von Zilenzio.

Der erste Geschäftsraum war ein mit geerbten Möbeln eingerichteter Keller in Örebro, der eine Postanschrift hatte und Platz bot für Lager und Büro. Und er wurde zu einem Fluchtpunkt zwischen vielen Kundenbesuchen in ganz Schweden. Hier eignete man sich alles über Schall und Schallabsorption an, hier wurde Buch geführt, Bestellungen gemacht, Produktkataloge entworfen und mit dem Design von Schallabsorbern experimentiert. Für die Produktentwicklung nahmen sie sich neben Pontus Thorsson und Joakim Frendin auch die Kunden sowie die Monteure der Schallwände zu Hilfe – so konnten sie beispielsweise Füße für die Stellwände entwickeln, die sich ohne Werkzeuge montieren lassen, und es wurde eine Professionalität in allen Bereichen geschaffen, die sich immer an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Im ersten Jahr fuhren Marie und Jenny gemeinsam zu Kundenbesuchen. Im Jahr darauf schafften sie sich jede eine Auto an, teilten das Land unter sich auf und verdoppelten den Umsatz.

„Als wir die ersten Mitarbeiter einstellten, waren wir uns einig, dass wir eine gute Unternehmenskultur schaffen wollten. Bei Zilenzio soll es allen gut und man soll gerne zur Arbeit gehen. Wir kümmern uns um die Angestellten und verlieren nie den Fokus auf Sport, Gesundheit und die jeweilige Kerntätigkeit. Wir verstehen unsere Mitarbeiter als unsere Botschafter”, sagt Jenny Helldén, Finanzchefin und Gründerin von Zilenzio.
Das Unternehmen hat noch immer seinen Sitz in Örebro, allerdings wurde der Keller durch eine Villa ersetzt, die für die Bedürfnisse der Firma umgebaut wurde und in der man ein äußerst angenehmes Arbeitsumfeld für die Angestellten schuf.
Die Beziehung zum Produktentwickler Thorsson wurde im Laufe der Jahre intensiviert. Außerdem ist inzwischen ist auch das renommierte Note Design Studio bei Formgebung und Design behilflich. Und die Geschäftsidee hat sich bewährt, auch wenn Marie und Jenny inzwischen in der Branche etabliert sind und sie ein weit bekanntes, beliebtes, professionelles und nachhaltiges Unternehmen führen, das Produkte herstellt, von denen alle wissen, dass sie die besten auf dem Markt sind.

„Wir verkaufen Funktionalität, und das werden wir auch weiter tun. Hier kann uns niemand auf die Finger klopfen. Etwas anderes wäre weder nachhaltig, ehrlich noch glaubwürdig”, sagt Marie Lindqvist-Pahlstad.