Als das gemeinnützige Jugendzentrum in Vemdalen Zilenzio kontaktierte, stand es vor einer klaren Herausforderung. Der Geräuschpegel im Cafébereich war so hoch, dass sowohl Kinder als auch Mitarbeitende den Raum mieden. Im Zuge einer Renovierung sollte eine ruhigere Umgebung entstehen, ohne den besonderen Charakter des Gebäudes aus den 1950er-Jahren zu verlieren.

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„Nach zwei Stunden mit den Kindern in diesem Raum geht man nicht mehr so erschöpft nach Hause wie früher. Das ist fantastisch“

– Caroline Fredin.

Das Jugendzentrum in Vemdalen im Norden Schwedens wurde von der schwedischen Polizei mit dem Preis Auszeichnung für kriminalpräventive Arbeit für seine wichtige präventive Arbeit ausgezeichnet. Im Café verbringen die Kinder einen Großteil ihrer Zeit: Sie spielen, hören Musik, essen gemeinsam und treffen sich mit Freunden. Doch schon wenige Gespräche reichten aus, damit der Geräuschpegel schnell unangenehm wurde. Für manche Kinder war es so laut, dass sie sich nicht mehr in diesem Raum aufhalten wollten.

Um die Akustik zu verbessern und gleichzeitig den Charakter des Gebäudes zu bewahren, entwickelte Zilenzio eine Lösung, die sowohl zum Raum als auch zu seiner Nutzung passt. Das Projekt legte großen Wert auf Wiederverwendung. Anstatt neue Wandabsorber herzustellen, erhielten Dezibel Wall Paneele, die ursprünglich für ein anderes Projekt produziert worden waren, durch das zirkuläre Konzept Re-Zell eine neue Bestimmung. Mit einem neuen Bezug, der den Charakter des Raums aufgreift, entstand eine Lösung, die die Akustik verbessert und gleichzeitig vorhandene Ressourcen sinnvoll nutzt.

Das Ergebnis ist eine ruhigere Klangumgebung, in der der Charakter des Gebäudes erhalten geblieben ist und sich die wiederverwendeten Paneele harmonisch in die neue Umgebung einfügen.

Sowohl die Kinder als auch die Mitarbeitenden sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und nehmen einen deutlichen Unterschied wahr.

„Es ist jetzt viel angenehmer, hier zu sein“, sagt eines der Kinder.

„Man wird nicht mehr so müde wie früher, wenn man hier gewesen ist“, erzählt ein anderes.

Caroline Fredin, die im Jugendzentrum arbeitet und das Projekt verantwortete, beschreibt die Veränderung so:

„Als ehrenamtlich engagierte Erwachsene kann ich hinzufügen, dass man ebenfalls einen großen Unterschied merkt. Nach zwei Stunden mit den Kindern in diesem Raum geht man nicht mehr so erschöpft nach Hause wie früher. Das ist fantastisch“, sagt Caroline Fredin.